FG Hamburg: Kirchgeld bei Zusammenveranlagung in glaubensverschiedener Ehe

Viele Ehepaare entscheiden sich bei der Steuererklärung für die Variante der gemeinsamen steuerlichen Veranlagung. Dies gilt auch für Ehepartner, die verschiedenen Glaubensgemeinschaften angehören. Das Finanzgericht Hamburg hat im September 2015 einen Fall entschieden, bei dem es um den Einspruch gegen eine Kirchgeld – Festsetzung eines zusammen veranlagten Ehepaares ging. Aufgrund des nur aus der Perspektive des Ehemanns formulierten Einspruchs, entschied das Gericht dahingehend, dass die Klägerin die Einspruchsfrist nicht gewahrt hatte.    

Kirchensteuer in Hamburg – Worum ging es in dem Urteil

Bei der Klägerin handelt es sich um eine Angehörige der evangelischen-lutherischen Kirche, die daher der Kirchensteuer in Hamburg unterfällt. Ihr Ehemann gehört einer freireligiösen Gemeinschaft an, die laut des Hessischen Kirchensteuergesetzes berechtigt ist Kirchensteuer zu erheben, von diesem Anrecht allerdings keinen Gebrauch macht. Aufgrund der gemeinsamen Veranlagung, errechnete das Finanzamt unter Einbeziehung des zu versteuernden Einkommens ein Besonderes Kirchengeld. Bei diesem handelt es sich um eine spezielle Form der Kirchensteuer, welches laut kirchensteuerrechtlicher Regelungen der Bundesländer dann erhoben werden darf, wenn sich ein Ehepaar gemeinsam veranlagen lässt und der Ehepartner mit dem geringeren Einkommen eigentlich nicht der Kirchensteuer in Hamburg unterliegt. Auch im Fall des Ehepaars aus Hamburg war diese Konstellation gegeben.    

Einspruch der Klägerin blieb ohne Erfolg

Gegen die Festsetzung des Kirchgeld wollte das Ehepaar, bzw. die Ehefrau als Steuerpflichtige, nun Einspruch erheben, indem sie diesen auf einem Briefbogen formulierten und in der Fußzeile ihrer beiden Namen vermerkten. Das Finanzgericht Hamburg wies den Einspruch jedoch als unzulässig zurück, da das Einspruch Schreiben aus der Ich – Perspektive des Ehemannes formuliert war und die Ehefrau nur in dritter Person erwähnt wurde. Dieses Schreiben reichte für einen rechtzeitige Einspruch der Ehefrau daher nicht aus und galt somit als nicht rechtzeitig eingereicht.    

Fazit:

Bei einer steuerlichen Zusammenveranlagung in einer glaubensverschiedenen Ehe gibt es viele verschiedene Gesichtspunkte zu beachten, von denen Laien zumeist nichts wissen können. Falls Sie noch weitere Fragen zur Kirchensteuer in Hamburg oder einer anderen verwandten Thematik haben, können Sie sich gerne an unsere Steuerkanzlei wenden. Wir freuen uns schon darauf Sie kennen zu lernen.  

Die richtige Besteuerung von Gutscheinen

Die richtige Besteuerung von Gutscheinen

  Die Möglichkeit Gutscheine auszugeben, ist gerade in der Gastronomie ein beliebtes Verkaufs- und Marketinginstrument. Doch Dinge, die vom normalen Verkaufsprozess abweichen, sind häufig steuerrechtlich kompliziert. Wie verhält es sich also mit der richtigen Besteuerung von Gutscheinen?  

Gutscheine sind bei Gastronomen und Gästen beliebt

  Gerade wenn Feiertage anstehen sind Gutscheine bei Gästen eine gefragte Ware. Andere verschenken Gutscheine für Restaurants gerne zum Geburtstag. Viele Gastronomen verbinden aber auch häufig Aktionen mit der Ausgabe oder dem Verkauf von Gutscheinen. So zum Beispiel Gutscheine für ein Candle-Light Dinner zum Valentinstag. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht gibt es dafür viele Argumente. So erhöht der Kauf von Gutscheinen die Liquidität und ermöglicht es Investitionen zu tätigen: so zum Beispiel der Einkauf der Ware für bestimmte Aktionen oder Feste. Auch bei den Punkten Kundenbindung, Marketing und Neukundenakquise ist der Gutschein ein äußerst positives Instrument, das Gastronomen gerne nutzen. Hinzu kommt der Effekt, dass einige Beschenkte ihre Gutscheine gar nicht einlösen.  

Gutscheine stellen eine Einnahme dar

  Sofern Sie Gutscheine tatsächlich verkaufen – also eine Einnahme haben – und nicht in Form eines Nachlasses oder dergleichen herausgegeben, ist der Erlös des Betrages zunächst einmal steuerpflichtig, was Umsatzsteuer, Einkommenssteuer und auch Gewerbesteuer betrifft. Sie müssen die Einnahme versteuern. Soweit dürfte die Sache unstrittig und nachvollziehbar sein. Unklarheiten bei der Besteuerung von Gutscheinen entstehen häufig bei der Frage, wann die durch Gutscheine erzielte Einnahme zu versteuern ist.  

Sachgutscheine vs. Wertgutscheine

  Bei den Gutscheinen müssen Sie prinzipiell bei der Besteuerung von Gutscheinen die verschiedenen Arten von Gutscheinen auseinanderhalten. Hierbei sind Sach- und Wertgutscheine von Interesse:  

  • Sachgutscheine geben keinen konkreten oder spezifischen Wert in Euro an sondern eine eine bestimmte Ware oder Dienstleistung. Das kann zum Beispiel die Teilnahme am Osterbrunch sein oder ein festgelegtes Drei-Gänge-Menü.
  • Wertgutscheine geben einen konkreten Wert in Euro an: zum Beispiel 100 Euro. Der Gutschein hat also den Gegenwert von 100 Euro, die der Gast im Restaurant verzehren kann.

  Die Besteuerung von Gutscheinen  

  • Umsatzsteuer bei Wertgutscheinen

  Bei Wertgutscheinen ist die Umsatzsteuer erst zu dem Zeitpunkt abzuführen, wenn der Gutschein eingelöst wird. In der Praxis hängt das dann davon ab, ob Sie die Vorauszahlung für die Umsatzsteuer monatlich oder quartalsweise abführen. Maßgeblich ist dann der Monat oder das Quartal, in dem der Gutschein eingelöst wurde. Aber Achtung: Wenn Sie dem Kunden beim Verkauf des Gutscheins eine Rechnung mit Mehrwertssteuerausweis erstellen, müssen Sie die Einnahme auch zu dem Zeitpunkt versteuern.  

  • Umsatzsteuer bei Sachgutscheinen

  Beim Verkauf von Sachgutscheinen ist der Zeitpunkt des Verkaufs für die Umsatzsteuer maßgeblich. In dem Fall können Sie auch gleich eine ordentliche Rechnung mit Mehrwertsteuerausweis erstellen.  

Einkommenssteuer bei Gutscheinen

  Was die Einkommenssteuer betrifft, hängt der Zeitpunkt bei der Besteuerung von Gutscheinen von Ihrer Unternehmensform ab.

  • Einzelunternehmer

Als Einzelunternehmer ist der Zeitpunkt, also das Steuerjahr, des Verkaufs maßgeblich.

  • Körperschaften

Sind Sie zur Erstellung einer Bilanz verpflichtet, was in der Regel bei Körperschaften wie einer GmbH der Fall ist, aber auch bei eingetragenen Kaufleuten, ist für die Besteuerung der Zeitpunkt der Einlösung maßgeblich.  

Fazit:

  Bei der Besteuerung von Gutscheinen ist sowohl die Art der Gutscheine als auch Ihre Unternehmensform entscheidend.   Die Steuerkanzlei Böttcher hat die steuerliche Beratung von Unternehmen aus dem Bereich der Gastronomie als Kernbereich erschlossen. Wir beraten eine Vielzahl an kleinen und mittelständischen Unternehmen der Gastro-Branche in Hamburg und über Hamburgs Stadtgrenzen hinaus. Unsere Erfahrung bzgl. der unterschiedlichsten Herausforderungen dieser Branche ist Basis für unsere Kompetenz und Voraussetzung als Ihr fähiger Partner für die Steuerlandschaft.

FG Hamburg: Kostenlose Verpflegung auf Offshore-Plattformen ist kein Arbeitslohn

Hamburg gilt als der wichtigste Standort für die Windenergie Branche in Deutschland. Daher wird an dieser Stelle ein Urteil des Finanzgerichts Hamburg vorgestellt, welches sich mit den besonderen Arbeitsbedingungen auf Offshore-Plattformen beschäftigt.    

Worum ging es in dem Urteil?

Die Klägerin in diesem Verfahren betreibt einen Offshore Windpark, der ständig von Mitarbeitern ihres Unternehmens besetzt sein muss, damit die Funktionsfähigkeit des Windparks sicher gestellt ist. Die Mitarbeiter leben und arbeiten jeweils für einen Zeitraum von 14 Tagen auf der Plattform und haben dort nicht die Möglichkeit, sich Mahlzeiten zuzubereiten. Daher wird die Verpflegung von einem Catering Unternehmen zum Gelände des Offshore Windpark geliefert. Die Kosten pro Mahlzeit und Person beliefen sich dabei auf 21,50 EUR. Das zuständige Finanzamt ordnete diese Verpflegung als Arbeitslohn ein und forderte die Zahlung der Lohnsteuer von der Klägerin ein. Doch diese wehrte sich gerichtlich gegen den Bescheid und bekam vor dem Finanzgericht Hamburg Recht.    

Was sind die Gründe für das Urteil?

Das Finanzgericht wies darauf hin, dass es sich bei der Verpflegung der Offshore Windpark Mitarbeiter nicht um einen steuerpflichtigen Sachbezug der Arbeitnehmer handelt. Denn abweichend vom normalen Fall des Gewährens eines geldwerten Vorteils, lagen in diesem speziellen Fall der zur Verfügung gestellten Verpflegung, so außergewöhnliche Arbeitsumstände vor, das diese ausnahmsweise nicht als steuerpflichtige Sachbezüge eingestuft werden. Denn die Verpflegung der Mitarbeiter konnte aus logistischen Gründen nicht anders sichergestellt werden, als durch eine zentrale Kantineneinheit. Diese Art der Verpflegung ist branchenüblich und spiegelt den internationalen Standard auf Windenergie Plattformen wider. Da das Interesse der Klägerin an einer unentgeltlichen Verpflegung das Interesse der Arbeitnehmer in diesem Fall überwog, gab das Finanzgericht Hamburg der Klägerin Recht.    

Fazit:

Die unentgeltliche Verpflegung von Offshore Windpark Mitarbeitern wird nicht als Arbeitslohn eingestuft, da die besonderen Arbeitsumstände auf Windpark Plattformen eine abweichende Betrachtungsweise erfordern. Falls Sie noch Fragen zu ähnlich gelagerten Fällen oder ganz allgemein zu steuerpflichtigen Sachbezügen haben, dann steht unsere Steuerkanzlei in Hamburg Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.  

Wahl der richtigen Unternehmensform in der Gastronomie

Wer Sie sich mit einer Kneipe, einem Café oder auch einem Restaurant selbstständig machen möchte, muss bekanntlich bereits im Vorfeld eine ganze Reihe von Punkten beachten. Unzählige Fragen gilt es da zu klären. Etwa die nach der Rechts- bzw. Unternehmensform des Betriebs. Dummerweise lässt sich diese sehr bedeutende Frage nicht pauschal beantworten. Welche die richtige Unternehmensform in der Gastronomie ist, hängt stark vom Einzelfall und Ihren persönlichen Verhältnissen ab. Wir versuchen hier mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen.  

Die richtige Unternehmensform in der Gastronomie finden

  Grundsätzlich lassen sich in Bezug auf die Rechts- bzw. Unternehmensform in Deutschland zwei Kategorien unterscheiden – Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften. Am Anfang steht also die Frage, ob Sie Ihr Unternehmen als Personen- oder als Kapitalgesellschaft betreiben wollen. Erstere kann relativ einfach und ohne viel Aufwand gegründet werden, bringt aber den Nachteil mit sich, dass Sie mit Ihrem gesamten Vermögen für Ihr Unternehmen haften müssen. Letztere ist hingegen deutlich komplexer und teurer in der Gründung, dafür beschränkt sich die Haftung aber in der Regel auch nur auf das eingelegte Stammkapital. Beispiele für Personengesellschaften wären etwa das Einzelunternehmen, die Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) oder auch die Offene Handelsgesellschaft (OHG). Die mit großem Abstand häufigste Kapitalgesellschaft in der Gastronomie wiederum ist zweifellos die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH).  

Welche ist die richtige Unternehmensform in der Gastronomie für Sie?

  Wie bereits erwähnt, hängt die Antwort auf diese Frage von Ihren persönlichen Verhältnissen ab. Am einfachsten ist sicherlich die Gründung eines Einzelunternehmens, für das es zumeist nur die Anmeldung bei der zuständigen Kommune bedarf. Diese Rechtsform kommt allerdings nicht mehr für Sie in Frage, wenn Sie Ihren Betrieb zusammen mit einem gleichberechtigten Partner betreiben wollen. Sie müssen dann etwa auf die GbR ausweichen. Bei der GmbH spielen Fragen nach einem Partner oder dem jährlichen Umsatz zunächst nur eine untergeordnete Rolle. Sie brauchen dafür aber das nötige Stammkapital und auf jeden Fall fachkundige Hilfe bei der Gründung. Zudem muss mindestens ein Geschäftsführer ernannt werden. Außerdem gilt es eine ganze Palette von Vorschriften bei der Führung des Unternehmens – ein Stichwort wäre hier zum Beispiel die Bilanzierung – zu beachten.  

Lassen Sie sich beraten, um die richtige Unternehmensform in der Gastronomie zu finden

  Sie sehen, um die richtige Unternehmensform in der Gastronomie zu finden, müssen einige ganz zentrale Punkte beachtet werden. Es empfiehlt sich deshalb schon im Vorfeld den Kontakt zu einem Steuerberater oder einem Rechtsanwalt zu suchen, der Sie mit Blick auf Ihre ganz konkrete Situation berät und Ihnen auf dieser Grundlage die für Sie passende Unternehmensform aufzeigt. Die Kanzlei des Steuerberaters Böttcher aus Hamburg hat sich auf die Gastronomie spezialisiert und steht Ihnen jeder Zeit für Fragen zur Verfügung. Rufen Sie an oder vereinbaren Sie einen Termin vor Ort. Wir freuen uns auf Sie!  

Neue Steuerregeln für die Weihnachtsfeier 2015

Alle Jahre wieder stehen in Hamburg und im gesamten Bundesgebiet die betrieblichen Weihnachtsfeiern auf dem Programm. Mit einer Weihnachtsfeier möchten die Unternehmer sich nicht nur für die gute Arbeit ihrer Mitarbeiter bedanken, sondern auch das Jahr gemeinsam ausklingen lassen. Doch damit die Feier aus steuerlicher Sicht kein Reinfall wird, sollte das Weihnachtsessen sorgsam geplant werden. Denn wenn die aufgewendeten Kosten 110 Euro pro Mitarbeiter übersteigen, bleibt die Feier nicht steuerfrei. Was Sie daher im Vorfeld eines betrieblichen Weihnachtsessens als Unternehmer aus Hamburg alles beachten sollten, wollen wir kurz für Sie zusammen fassen.    

Welche Neuregelungen zu Betriebsausgaben bei Weihnachtsfeiern sollten Sie kennen?

Auch in 2015 ist die magische Zahl für die Ausrichtung von Weihnachtsfeiern 110 Euro. Doch galt dieser Betrag in 2014 noch als Freigrenze für Betriebsausgaben bei einer Weihnachtsfeier, wird er in 2015 als Freibetrag klassifiziert. Das bedeutet: Wenn die Ausgaben für die Weihnachtsfeier 110 Euro pro Person übersteigen, werden nicht automatisch die gesamten Kosten für die Weihnachtsfeier steuerpflichtig. Nicht mehr steuerfrei ist ab diesem Jahr also nur der Kostenanteil, der über die 110 Euro pro Person hinausgeht. In dieser Hinsicht hat der Gesetzgeber seine Vorgaben etwas gelockert. In Bezug darauf, welche Ausgaben in den 110 Euro enthalten sein müssen, hat er allerdings strengere Maßstäbe eingeführt. So müssen neben Speisen und Getränken ab 2015 auch die Saalmiete, das beschäftigte Personal oder der engagierte DJ mit in den Gesamtbetrag eingerechnet werden.    

Unter welchen Voraussetzungen ist eine Weihnachtsfeier für den Arbeitgeber steuerfrei?

Um die weihnachtliche Betriebsfeier als Unternehmen in Hamburg steuerfrei genießen zu können, sollten die Gesamtkosten für die Veranstaltung im Vorfeld ermittelt werden. Mit einbezogen werden müssen neben Speisen und Getränken auch die Kosten für Raummiete, Planungskosten, sowie Fahrtkosten. Wurden die Gesamtkosten kalkuliert, müssen die Kosten pro Teilnehmer ausgerechnet werden. Doch dabei muss beachtet werden, dass Ehegatten oder Partner die auf die Weihnachtsfeier mitkommen, finanziell gesehen dem Arbeitnehmer zugeordnet werden. Wird die Feier jetzt so geplant, dass man pro Kopf auf 110 Euro kommt, dann kann das Weihnachtsessen steuerlich abgesetzt werden. Diese Steuerbefreiung ist aber nur dann möglich, wenn die Feier höchstens die zweite Betriebsveranstaltung des Jahres ist und alle Mitarbeiter einer Abteilung, einer Filiale oder einer Organisationseinheit eingeladen wurden.    

 Gut zu wissen

Wissen sollten Sie zudem, dass es sich bei den 110 Euro pro Mitarbeiter um einen Bruttobetrag handelt. Das bedeutet, dass die Weihnachtsfeier pro Person lediglich 92,44 Euro kosten sollte. In die tatsächlichen Gesamtkosten mit einbezogen werden dürfen übrigens nur tatsächlich aufgetauchte Mitarbeiter und nicht alle Arbeitnehmer die eingeladen wurden.    

Fazit:

Auch in der Weihnachtszeit lohnt es sich, bei geplanten Betriebsfeiern die steuerlichen Rahmenbedingungen für die Ausrichtung der Feier zu kennen. Werden nicht mehr als 110 Euro pro Person aufgewendet, dann kann die Weihnachtsfeier steuerfrei genossen werden. Wenn Sie als in Hamburg ansässiger Unternehmer sich über die neuen Vorschriften in Bezug auf Weihnachtsfeiern informieren möchten, dann beraten wir als Steuerkanzlei aus Hamburg Sie sehr gerne. Verabreden Sie doch einfach ein unverbindliches Erstgespräch mit uns. Wir freuen uns schon darauf Sie kennen zu lernen.  

Die häufigsten Steuerfehler von Unternehmensgründern

Gründer brennen für ihre Geschäftsidee und gründen voller Elan, um sich mit ihren innovativen Produkten, Geschäften und Dienstleistungen eine neue Lebensgrundlage zu schaffen. Leider bringt die Existenzgründung auch viele Herausforderungen mit, an die Gründer oftmals nicht denken. Insbesondere Fehler beim Umgang mit Steuer und Finanzamt kann sehr teuer werden. Deshalb sollten schon vor der Gründung Maßnahmen getroffen werden, um die häufigsten Steuerfehler zu vermeiden.  

1. Rechtsform – GmbH oder GbR?

Bei der Rechtsform hat der Existenzgründer die Wahl der Wahl. Dabei spielen neben der Zahl der Gründer und einer möglichen Haftungsbeschränkung auch steuerliche Fragen eine Rolle, die oft vernachlässigt werden. So ist eine GmbH vor allem wegen der Haftungsbeschränkung beliebt. Auch das Geschäftsführergehalt klingt verlockend. Doch für dieses Gehalt fallen nicht unerhebliche Lohnsteuern an. Gerade in der Anfangsphase in der noch kein Gewinn erwirtschaftet wird, ist das Geld dafür oftmals nicht vorhanden. Eine detaillierte Gegenüberstellung der Rechtsformen GbR und GmbH finden Sie in unserem ausführlichen Artikel HIER.  

2. Steuervorauszahlungen – freiwillig zahlt sich aus

In der Regel dauert es lange bis zum ersten Einkommenssteuerbescheid. Nicht selten vergehen zwei oder drei Jahre, bis das Finanzamt erstmals um Zahlungen bitten. Wer vorher nur geringe Steuervorauszahlungen vereinbart hat, kann zu hohen Nachzahlungen verpflichtet werden, bei denen sich die Steuerschuld von mehreren Jahren addiert. Wer diesen Steuerfehlervermeiden will, kann freiwillig höhere Vorauszahlungen leisten.  

3. Verträge – sichern Sie sich ab

Arbeitet die Familie im neu gegründeten Unternehmen mit, sollten unbedingt ordentliche Arbeitsverträge abgeschlossen werden, um Steuerfehler zu vermeiden. Denn die Kosten für die Arbeitnehmer mindern nicht nur die Steuerschuld des Unternehmens, die Familienangehörigen selbst können durch die Gehaltszahlung zahlreiche Freibeträge nutzen. Auch Darlehns- und Mietverträge schaffen nicht nur Klarheit, sondern helfen auch, Steuern zu sparen.  

4. Umsatzsteuer – der Anteil für den Staat

Das leidige Thema Umsatzsteuer ist eine Quelle vieler Steuerfehler. Da die Umsatzsteuervoranmeldung in sehr engen zeitlichen Fristen abgegeben werden muss, ist es verlockend, die dauerhafte Fristverlängerung in Anspruch zu nehmen. Doch gerade in den ersten Jahren, wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, verzögert sich mit der späteren Umsatzsteuervoranmeldung auch die Erstattung durch das Finanzamt. Liquiditätsengpässe können die Folge sein.  

5. Fehlerhafte Rechnungen – bleiben Sie im Standard

Zum korrekten Umgang mit der Umsatzsteuer gehören auch korrekte Rechnungen. Jede eingehende Rechnung sollte auf den richtigen und vollständigen Umsatzsteuerausweis überprüft werden, um den Steuervorabzug gelten machen zu können.  

6. Buchführung – Disziplin die notwendig ist

Gründer wollen ihre Geschäftsidee umsetzen. Buchführung ist ein lästiges Übel. Doch eine akkurate Buchführung ist eine der wichtigsten Voraussetzung. Denn die Finanzamt schauen hier genau hin. Ist der Grundsatz der ordnungsgemäßen Buchführung nicht eingehalten worden, steht eine Steuerschätzung ins Haus, die für den Gründer sehr teuer werden kann.  

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Tipps zur Unternehmensgründung…

   

Fazit

Unternehmensgründer sind in der Anlaufphase mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert – zudem sind die Investitionen gerade zu Beginn hoch und Gründer konzentrieren sich oft schnell auf das schnelle erwirtschaften von Umsätzen. Steuerliche Vorgaben und Gesetzmäßigkeiten werden häufig zu Last und gehen nicht selten in turbulenten Zeiten unter, bzw. werden nur peripher betrachtet. Diese kompakte Zusammenstellung soll Sie sensibilisieren und auf die wichtigsten Steuer-Fehler bei Unternehmensgründungen hinweisen. Gerne beraten wir Sie individuell zu steuerlichen Rahmenbedingungen in Ihrer Unternehmung – nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Unser Tipp: Unser kostenloses Erstgespräch für Unternehmensgründer – Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!

Gastronomen klagen vor dem Bundesverfassungsgericht

Immer mehr deutsche Kommunen versuchen durch höhere Besteuerungen der Tourismusbranche ihre Kassen aufzubessern. Auch die Stadtstaaten Hamburg und Bremen haben Gesetze verabschiedet, welche die Gastronomie und die Hotelbranche in die Pflicht nehmen. Die sogenannte Bettensteuer sieht vor, dass bei privaten Übernachtungen in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben eine Zusatzsteuer abgeführt werden muss. Dagegen wehren sich nun in letzter Instanz zwei Hoteliers aus Bremen und Hamburg.    

Gastronomie und Hoteliers wehren sich

Bereits im Juli 2015 sind die Hoteliers aus dem Norden vor dem Bundesfinanzhof gegen die zusätzlichen Tourismusabgaben vorgegangen. Als Argumente gegen die Bettensteuer führten die Gastronomen an, dass die Aufwandssteuer einen nicht unerheblichen Mehraufwand dahingehend bedeute, dass berufliche von privaten Hotelgästen unterschieden werden müssen. Zudem würden die Vorgaben der Stadtstaaten das Recht auf informationelle Selbstbestimmung der Gäste verletzen. Doch trotz der durchaus nachvollziehbaren Argumente der Kläger, hat der Zweite Senat des Bundesfinanzhofs zugunsten der Stadtstaaten entschieden. Doch mit diesem Ergebnis möchten sich die Gastronomie Betreiber nicht abfinden und haben daher gegen dieses Urteil Klage vor dem Bundesverfassungsgericht eingereicht. Als neues Argument führen die Kläger ins Feld, dass die Länder Hamburg und Bremen gar keine Befugnis dazu hätten, solch eine zusätzliche Steuer einzuführen. Man darf gespannt sein, wie das Bundesverfassungsgericht in Sachen Bettensteuer entscheiden wird.    

Aussichten

Momentan sind die Hoteliers und Gastronomie Betreiber in Hamburg und Bremen noch dazu angehalten, die Bettensteuer für privat veranlasste Übernachtungen abzuführen. Wie das Bundesverfassungsgericht in dieser Sache entscheiden wird ist noch ungewiss, daher sollten die betroffenen Hotelbetriebe sich von einer spezialisierten Steuerkanzlei ausführlich beraten lassen. Wenn auch Sie noch Fragen zu diesem Thema haben, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren. Wir als Hamburger Steuerkanzlei würden uns freuen, Sie in unseren Räumlichkeiten begrüßen zu dürfen.

Gesellschafter-Darlehen in der Unternehmensform der GmbH?

Ein Gesellschafter-Darlehen, das zwischen einem Gesellschafter und einer Kapitalgesellschaft wie der GmbH geschlossen wird, ist ein probates Mittel, um die Liquidität eines Unternehmens zu erhöhen. Doch beim Schließen eines Vertrages über ein Gesellschafter-Darlehen gibt es einige Punkte zu beachten.  

Welche Voraussetzungen müssen im Vorfeld des Abschluss eines Gesellschafter-Darlehens gegeben sein?

Zunächst muss das Selbstkontrahierungsverbot des § 181 BGB aufgehoben werden. Das bedeutet, dass ein Gesellschafter-Geschäftsführer vor dem Abschließen eines Gesellschafter-Darlehens von dem Verbot des Insichgeschäfts befreit werden muss. Dies ist nötig, da er als Gesellschafter ja theoretisch im Namen der GmbH Geschäfte abschließen kann und somit auf beiden Seiten des Vertrags beteiligt ist. Zudem sollte ein Gesellschafter-Darlehen keinesfalls zinslos gewährt werden. Zwar ist die Gewährung eines zinslosen Darlehens grundsätzlich möglich, das Darlehen wird dann aber in der Folge in der Steuerbilanz abgezinst. Und diese Abzinsung kann empfindlich hoch ausfallen. Ausgenommen von dieser Regelung sind allein Gesellschafter-Darlehen, deren Laufzeit am Bilanzstichtag weniger als 1 Jahr beträgt. Auch von Darlehen mit unbestimmter Laufzeit ist dringend abzuraten.  
Gesellschafter Darlehen bei einer GmbH

Eng am Gesetz – bei einem Gesellschafter-Darlehen schaut der Fiskus genau hin

   

Wie werden Gesellschafter-Darlehen steuerrechtlich behandelt?

Beim Gesellschafter wird das Darlehen als Darlehensforderung verbucht, bei der Gesellschaft stellt es eine Verbindlichkeit dar. In der Bilanz des Unternehmens müssen sowohl die Höhe des Gesamtbetrages, als auch die Höhe der Zinsen ausgewiesen werden. Die Fremdkapitalzinsen werden bei der Gesellschaft als Betriebsausgaben, beim Empfänger als Zinseinnahmen verbucht.  

Fazit

Ein Gesellschafter-Darlehen ist ein probates Mittel, um die Liquidität einer Unternehmung zu erhöhen – auch in einer GmbH ist dies anwendbar. Es ist jedoch ratsam, das Darlehen so auszugestalten, wie man es auch mit einem fremden Dritten vereinbaren würde. Denn bei einer Betriebsprüfung werden solche Darlehensverträge erfahrungsgemäß gründlich überprüft.

Falls Sie noch Fragen bezüglich des Abschluss oder der Rückzahlung eines Gesellschafter-Darlehens haben ist es ratsam, sich in einem persönlichen Gespräch an uns zu wenden, um Ihren speziellen Fall näher zu beleuchten. Kontaktieren Sie uns noch heute – Wir freuen uns über Ihren Anruf! Ihre Steuerkanzlei Böttcher

Kindergeld wird auch im Masterstudium noch ausgezahlt

Ein Studium kostet in der Regel viel Geld, egal ob Ihr Sprössling in Hamburg, Köln oder München studiert. Viele Studenten streben nach dem Abschluss eines Bachelorstudiums noch ein Masterstudium an, welches bislang nicht von einem Kindergeldanspruch bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres gedeckt war. Doch ein neues Urteil des Bundesfinanzhofs (VI R 9/15) sorgt jetzt für Abhilfe. Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass auch ein Masterstudium unter gewissen Voraussetzungen Teil einer einheitlichen Erstausbildung sein kann. Welche Voraussetzungen das sind und ob die Inanspruchnahme dieser Leistungen in jedem Fall vorteilhaft sind, wollen wir Ihnen kurz erläutern.    

Wann kann Kindergeld auch im Masterstudium bezogen werden?

Kindergeld kann grundsätzlich bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres beansprucht werden, wenn der Heranwachsende sich noch in der Ausbildung befindet oder ein Studium absolviert. Bis zum aktuellen Urteil des Bundesfinanzhofes war ein Masterstudium dabei nicht vom Anspruch auf Kindergeld gedeckt, da es zu meist ein erfolgreich absolviertes Erststudium voraussetzt. Doch das oberste Gericht für Steuersachen hat jetzt seine Einstellung zu dieser Thematik verändert. Wenn ein Student nach einem Bachelor Studium noch ein anschließendes Masterstudium aufnimmt, besteht möglicherweise nach wie vor ein Kindergeldanspruch. Dies ist dann der Fall, wenn eine zeitliche und inhaltliche Nähe zwischen dem Bachelor – und dem Masterstudium besteht und das angestrebte Berufsziel optimal durch diese Ausbildung erreicht werden kann. In dieser Konstellation ist eine einheitliche Erstausbildung gegeben, die einen Anspruch auf Kindergeld begründet. Bei einem Erststudium spielt es zudem auch keine Rolle, wie viele Stunden der Student nebenher noch arbeitet. Dadurch kann der Kindergeldanspruch erst im Zweitstudium eingeschränkt bzw. verweigert werden.    

Kann der Bezug von Kindergeld im Masterstudium auch Nachteile haben?

Gilt das Masterstudium als Zweitstudium, kann es steuerlich unter dem Posten der Werbungskosten komplett abgesetzt werden. Ist der Studiengang jedoch Teil einer einheitlichen Erstausbildung, können Sie diese Begünstigungen nicht mehr in Anspruch nehmen. In diesem Fall besteht nur noch die Möglichkeit, die Kosten für das Studium als Sonderausgaben zu deklarieren.    

Fazit:

Trotz eines Masterstudiums müssen Studenten bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres womöglich nicht auf Kindergeld verzichten. Schließt sich der Master-Studiengang inhaltlich und zeitlich nahtlos an das Bachelorstudium an, kann auch weiterhin Kindergeld bezogen werden. Bei weiteren Fragen rund um das Thema Kindergeld wenden Sie sich doch einfach an unsere kompetente Steuerkanzlei aus Hamburg. Wir würden uns freuen, Sie in unseren Büroräumen begrüßen zu dürfen.  

Steuern bei Vereinen – Die Gründung eines Vereins aus Steuersicht

Vereine sind ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens. Sie engagieren sich für die Jugend, den Sport oder erhalten durch ihr Wirken Traditionen am Leben. Um die Arbeit der Vereine zu unterstützen, offeriert der Staat gemeinnützigen Vereinen einige steuerliche Begünstigungen. Unter welchen Voraussetzungen Sie diese Vorteile nutzen können und was Sie bei der Gründung eines Vereins in steuerrechtlicher Hinsicht alles beachten sollten, haben wir einmal für Sie zusammen getragen.  

Voraussetzung: Gemeinnütziger Zweck des Vereins

Um in den Genuss vieler steuerlicher Vorteile wie körperschaft – und gewerbesteuersteuerfreien Einnahmen im Rahmen der satzungsmäßigen Aufgaben des Vereins, Steuerermäßigungen bei ehrenamtlichen Tätigkeiten oder der Möglichkeit der Entgegennahme von Spenden gegen Spendenbescheinigungen zu kommen, muss ein Verein vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt werden. Um als solcher anerkannt zu werden, muss der Verein einen gemeinnützigen Zweck verfolgen, der auch deutlich in der Satzung des Vereins zum Ausdruck kommt. Ein gemeinnütziger Zweck ist dann gegeben, wenn der Fokus der Vereinstätigkeit darauf liegt, die Allgemeinheit auf geistigem, sittlichen oder materiellen Gebiet selbstlos zu fördern. Im Einzelnen kann dies im Bereich des Sports, der Kultur, des Heimatgedankens und Brauchtums oder der Bildung gegeben sein. Um die Voraussetzungen für die Anerkennung eines gemeinnützigen Vereins zu erfüllen, darf der Verein nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke verfolgen, sondern sollte seine finanziellen Mittel hauptsächlich für die eigenen satzungsmäßigen Zwecke verwenden ohne überwiegend auf eine gewinnbringende Geschäftstätigkeit ausgerichtet zu sein. Zuwendungen an Mitglieder, die Ausrichtung von Vereinsfesten oder die Organisation von Vereinsausflügen sollten unter diesem Gesichtspunkt besonders sorgsam geplant werden.  

Vereinsspezifische Steuerregeln – Bei Vereinen gibt es Sonderfälle

Die steuerlichen Sonderregelungen für gemeinnützige Vereine können den normalen Bürger schnell verwirren, daher hier ein komprimierter Überblick über die wichtigsten Regelungen. Körperschaftssteuer: Ein gemeinnütziger Verein ist dann von der Körperschaftssteuer befreit, wenn er keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb unterhält, sondern seine Erträge im Rahmen eines Zweckbetriebes, im ideellen Tätigkeitsbereich oder aus seiner Vermögensverwaltung erzielt. Die grundsätzliche Befreiung von der Körperschaftssteuer für Vereine greift dann nicht, wenn der Verein wirtschaftliche Vorteile erzielt, die über die Vermögensverwaltung und Erhaltung des Vereins hinausgehen und lediglich Gewinn orientierte Zwecke verfolgt. Kapitalertragssteuer: Gemeinnützige Vereine müssen grundsätzlich für Kapital- und Zinserträge, die der Kapitalertragssteuer unterliegen, keine Steuern abführen. Diese Steuerbegünstigung tritt allerdings nicht automatisch ein, sondern muss beim zuständigen Finanzamt beantragt werden. Gewerbesteuer: Auch die Gewerbesteuer wird bei gemeinnützigen Vereinen nur in den Bereichen fällig, in denen sich der Verein rein wirtschaftlich betätigt. Ebenso wie bei der Körperschaftssteuer unterfallen Tätigkeiten im ideellen Vereinsbereich oder reine Zweckbetriebe nicht der Gewerbesteuer. Umsatzsteuer: Wie viel Umsatzsteuer für einen gemeinnützigen Verein fällig wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein Kriterium ist beispielsweise, ob der Verein als Unternehmer oder als Verbraucher tätig ist. Ein anderes, wie hoch die Bemessungsgrundlage und der Steuersatz sind. Die meisten gemeinnützigen Vereine unterfallen aber der Kleinunternehmerregelung und müssen daher keine Umsatzsteuer ausweisen. Lohnsteuer: Ist der Verein als Arbeitgeber tätig, ist er den Bestimmungen des Lohnsteuerrechts unterworfen. Gleichgültig ob er als gemeinnützig oder nicht gemeinnützig einzustufen ist.  

Steuern bei Vereinen

Auch bei Vereinen zählt: Die richtige Archivierung ist zwingend erforderlich

Der Umgang mit Spenden, Mitgliedsbeiträgen und ehrenamtlichen Tätigkeiten

Spenden und Mitgliedbeiträge, die einem gemeinnützigen Verein zufließen, sind als Sonderausgaben abzugsfähig, wenn eine Zuwendungsbestätigung des Vereins vorliegt. Auch bestimmte ehrenamtliche Tätigkeiten sind von der Steuer befreit (Übungsleiterpauschale).  

Fazit

Schon bei der vorliegenden Zusammenfassung fällt auf: Die steuerrechtliche Behandlung von Vereinen und die Gründung eines Vereins sind komplexe Materien, welche schnell in einem ernst zunehmenden bürokratischen Aufwand enden können. Insbesondere wenn Formalitäten nicht eingehalten werden und damit die rechtmäßige Gründung des Vereins auf dem Spiel steht. Wir stehen Ihnen bei der Gründung eines Vereins oder sonstigen steuerrechtlichen Fragen in diesem Fachbgebiet professionell zur Seite – kontaktieren Sie uns gerne für ein erstes Beratungsgespräch. Wir engagieren uns ehrenamtlich – Kommen Sie auf uns zu und sprechen uns direkt an für eine Zusammenarbeit! Ihre Steuerkanzlei Böttcher